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Unsere Rettungsstelle und ihr kompetentes Team sind rund um die Uhr für Sie da und helfen Ihnen bei medizinischen Notfällen aller Art.

Die Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgt in Form einer Triage. Dabei werden die Patienten durch den behandelnden Arzt oder von erfahrenem Pflegepersonal in drei Gruppen eingeteilt, denen jeweils eine Farbe zugewiesen wird. Die Behandlung erfolgt dann je nach Gruppenzugehörigkeit:

  • Patienten, die mit rot gruppiert werden, haben die höchste Behandlungspriorität, da es sich um potentiell lebensbedrohliche Notfälle mit einem unverzüglichen Behandlungsbedarf handelt. Hierzu zählen zum Beispiel ein akuter Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein Verkehrsunfall.
  • Patienten, die mit gelb gruppiert werden, haben eine hohe Behandlungspriorität, ihre Beschwerden haben aber nach der Ersteinschätzung keinen lebensbedrohlichen Charakter. Dazu gehören etwa anhaltende Bauchschmerzen, eine Lungenentzündung oder Blutdruckkrisen ohne körperliche Beschwerden.
  • Patienten, die mit grün gruppiert werden, haben eine Behandlungspriorität, die nicht als Notfall der höchsten oder hohen Behandlungspriorität eingestuft wird. Zu ihnen zählen zum Beispiel Patienten mit Erkältungsbeschwerden.

Je nach Einstufung werden die Patienten zeitnah und den Beschwerden angepasst behandelt. Bei einer akuten Verschlechterung im Rahmen des Rettungsstellenaufenthaltes wird der Patient einer erneuten Triage unterzogen, das heißt es erfolgt eine erneute Einschätzung und Eingruppierung.
Dieses Behandlungssystem erlaubt es, eine den Beschwerden angepasste Diagnostik und Therapie durchzuführen, verhindert allerdings nicht, dass Patienten, die nicht als höchster oder hoher Notfall eingruppiert werden, eine entsprechende Wartezeit bis zur Behandlung einplanen müssen.


Leistungsspektrum der Rettungsstelle

  • Blutabnahme
  • EKG
  • Röntgen aller Extremitäten, des Bauches und des Brustkorbs
  • CT des Kopfes, Brustkorbs und Bauches mit und ohne Kontrastmittel
  • Ultraschalluntersuchungen vom Bauch
  • Dopplersonografie der Extremitäten bei klinischem Verdacht auf eine Thrombose

Wenn alle Befunde gesichtet sind, wird die Entscheidung über die Notwendigkeit einer stationären Aufnahme in die entsprechende Fachabteilung oder die Möglichkeit einer hausärztlichen Weiterbehandlung mit dem Patienten besprochen.

Oberarzt

Dr. Jörn Adam

Leiter der Notaufnahme
Facharzt für Innere Medizin,
Notfallmedizin,
Klinische Notfallmedizin,
Palliativmedizin

Leitende Schwester

Annette Schwester Lösche

Notfallambulanz

  • Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow | Notfallambulanz

    Albert-Schweitzer-Str. 40-44
    14974 Ludwigsfelde